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Wie viel Vergesslichkeit ist noch normal?

Wie viel Vergesslichkeit ist noch normal?

9. September 2020 | Gedächtnis und Konzentration
Jeder Mensch vergisst einmal etwas.

Ein gutes Gedächtnis, die Fähigkeit sich auch über längere Zeit gut konzentrieren zu können, Informationen schnell aufzunehmen und zu verarbeiten und eine hohe Leistungsfähigkeit – das alles wünschen wir uns alle bis ins hohe Alter. Doch viele Menschen lässt schon in den „besten Jahren“ ihr Gedächtnis immer mal wieder im Stich, sie werden vergesslich und auch die Konzentration nimmt langsam ab.

Ein kurzer Überblick:

I. Vergesslichkeit ist keine Demenz, sondern zunächst einmal ganz normal. Wer ab und zu Dinge im täglichen Alltag vergisst, muss sich keine Sorgen machen.
II. Vergesslichkeit im Alter – Ursache ist die verlangsamte Übertragung zwischen den Gehirnzellen
III. Was kann man selbst tun? 5 einfache Regeln für ein besseres Gedächtnis: Regelmäßige Bewegung (Sport), Entspannung, gesunde Ernährung, Geselligkeit und Koordinationsübungen wirken sich positiv auf die geistige/mentale Leistungsfähigkeit (Gehirnleistung) aus.
IV. Ab wann ist Vergesslichkeit bedenklich? Erst wenn die Vergesslichkeit kontinuierlich und dauerhaft zunimmt, könnte das ein Warnsignal für ein Nachlassen der Gehirnleistung sein. Kommen gehäuft Orientierungsprobleme hinzu, sollte man zum Arzt gehen.
V. Was macht der Arzt? Mit Hilfe geeigneter Tests wird er eine Diagnose erstellen und ggf. entweder geeignete Medikamente verschreiben oder eine Überweisung zum Facharzt zur weiteren Diagnostik ausstellen.

I. Vergesslichkeit ist ganz normal

Bis zu einem gewissen Grad ist zunehmende Vergesslichkeit eine unvermeidliche Begleiterscheinung des Alterns. Es ist normal im Alter vergesslicher zu sein und sich manche Dinge nicht mehr merken zu können oder sich nicht mehr so ganz genau erinnern zu können.
Oft sind es die ganz einfachen Dinge, wie das Vergessen eines Termins oder eines Anrufs. Wir vergessen Namen und Telefonnummern oder etwas beim Einkauf. Solche Erscheinungen sind normal und können im Alltagsstress einfach passieren. Das clevere Verwenden von Merkzetteln und anderen Gedächtnisstützen, das viele Menschen praktizieren, ist allein sicher kein Anzeichen für eine nachlassende Gehirnleistung. Ganz im Gegenteil, es kann sehr hilfreich sein, um sein Leben strukturiert zu gestalten.
Sich etwas merken zu können, ist aber nicht nur abhängig vom Alter, sondern auch von der jeweiligen Tagesform und der momentanen Situation. Wie hoch ist die Aufmerksamkeit? War man durch andere Dinge abgelenkt? Gerade mal nicht konzentrationsfähig? Im Einzelfall mag das ärgerlich sein, ein Grund zur Sorge besteht dennoch nicht. Nicht jede Vergesslichkeit ist daher gleich eine beginnende Demenz. Zumindest dann nicht, wenn die geistige/mentale Leistungsfähigkeit nicht weiter eingeschränkt ist.

II. Vergesslichkeit im Alter – Ursache ist die verlangsamte Übertragung zwischen den Gehirnzellen

Zunächst einmal ist es ganz normal im Alter vergesslicher zu sein. Mit den Jahren verlangsamen sich die Prozesse im Gehirn. Das Speichern und Abrufen von Gedächtnisinformationen dauert einfach länger. Warum ist das so?
Das Charakteristikum des alternden Gehirns sind die weniger effizient arbeitenden Synapsen. Synapsen sind die Kontaktstellen zwischen 2 Nervenzellen. Arbeiten diese Synapsen dann im Alter weniger effizient, führt dies zu einer Verlangsamung der Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen und somit zu einer Verlangsamung von Reaktionen und Denkprozessen.
Entscheidend für die Geschwindigkeit der Übertragung zwischen den Gehirnzellen sind sog. Neurotransmitter. Neurotransmitter sind Botenstoffe im Gehirn, mit deren Hilfe die elektrischen Signale einer Gehirnzelle auf eine weitere Nervenzelle im Gehirn übertragen wird. Sie bestimmen also maßgeblich die Kommunikation der Gehirnzellen untereinander und beeinflussen so deine geistige Leistungsfähigkeit, die Lernfähigkeit und natürlich auch das Gedächtnis. Wichtig für den Stoffwechsel dieser Neurotransmitter ist im Übrigen – um es schon einmal vorweg zu nehmen – Vitamin B5, häufig auch als Pantothensäure bezeichnet. Genau genommen ist Vitamin B5 für die Produktion und Verstoffwechselung von Cholin bzw. des Neurotransmitters Acetylcholin zuständig.

Auch im Alter ist noch nicht alles verloren

Das Gehirn eines älteren Menschen ist nach wie vor komplex. Und so kann man, wie beim jugendlichen Gehirn, auch das Gehirn eines älteren Menschen trainieren. Durch regelmäßiges Aktivieren von Nervenzellen können nicht nur neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen wieder hergestellt, sondern auch bisher ruhende Verbindungen wieder aktiviert werden.

III. Was kannst du selbst tun? 5 einfache Regeln für ein besseres Gedächtnis

Das man sein Gehirn selbst trainieren kann, steht heute außer Frage. Doch was sind die „richtigen“ Trainingsmethoden, Maßnahmen und Beschäftigungen, die dir wirklich weiterhelfen?

Hier die 5 besten Tipps zur Verbesserung deiner Gehirnleistung:
1. Bewegung und Sport – ideal in Verbindung mit Koordinationsübungen
2. Soziale Kontakte
3. Lernen, Üben, Musizieren
4. Krankheiten konsequent behandeln
5. Versorge dein Gehirn mit den richtigen Nährstoffen

Fakt ist zunächst einmal: Alles, was wir intensiv üben, hinterlässt Spuren im Gehirn. Nicht nur die Verbindungen zwischen den Gehirnzellen verändern sich dabei, sondern auch die Zellen selbst. Sogar ganze Hirnareale können sich verändern. Hier kann man also auch noch im Alter wieder Verbesserungen erreichen. Neueste Studien zeigen eindeutig, dass man mit den „richtigen“ Übungen seine Hirnleistung verbessern kann.

1. Bewegung und Sport – ideal in Verbindung mit Koordinationsübungen

Wenn du wirklich etwas für deine Gehirnleistung tun möchtest, stehen Bewegung und Sport an erster Stelle. Regelmäßige körperliche Betätigung wirkt sich positiv auf Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche aus. Sogar ein geringeres Risiko an Demenz zu erkranken konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden. Diesen Zusammenhang zeigen gleich eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Studien.
Noch besser: Kann man diese Bewegung noch mit Koordinationsleistungen verbinden, dies geschieht beispielsweise beim Tanzen, hat man nahezu das ideale Betätigungsfeld gefunden.

2. Soziale Kontakte

Bei sozialen Kontakten ist dein Gehirn vielfach gefordert. Kommunikation mit anderen Menschen oder auch mit dem Partner aktiviert Nervenzellen und Übertragungsgeschwindigkeit im Gehirn. Dein Lebensstil hinterlässt, wie nicht anders zu erwarten, auch Spuren im Gehirn – positiv wie negativ. Neueste Studien zeigen, dass sich Sport und soziale Kontakte direkt auf die Strukturen im Gehirn auswirken.

3. Lernen, Üben, Musizieren

Lerne und praktiziere Dinge, die du auch im Alltag anwenden kannst. Das ist allemal viel besser als Gehirnjogging und Kreuzworträtsel. Aber bitte keine einförmigen Übungen, beispielsweise an einem Computer.
Musizieren, eine Sprache oder Schach lernen, eine regelmäßige Skat- oder Doppelkopfrunde finden, einen Tanzkurs machen, Sachbücher lesen oder vergleichbare Dinge helfen dir effektiv weiter

Eher ungeeignet zur Verbesserung der Gehirnleistung: Kreuzworträtsel, Sodoku, Gehirnjogging

Aber: Nicht alles was man bisher kannte und praktiziert hat ist gleich gut geeignet, Es gibt große Unterschiede. Wer z.B. Spaß am Lösen von Kreuzworträtseln oder Sudokus hat, kann dies natürlich weiter tun. Mit Kreuzworträtseln werden allerdings lediglich Begriffe aus dem Langzeitgedächtnis abgefragt. Mit der Zeit kennt man diese Begriffe und der Trainingseffekt ist dahin. Das sog. Gehirnjogging führt zwar dazu, dass du dir Zahlen oder Zeichen besser merken kannst, der schlussendliche Nutzen für dich selbst ist aber gering.

4. Krankheiten konsequent behandeln

Gemeint sind hier alle Erkrankungen, die sich negativ auf die Hirndurchblutung auswirken, wie beispielsweise Bluthochdruck. Eine Depression beeinflusst entscheidend die Kommunikation der Gehirnzellen untereinander. Bei Demenzerkrankungen oder Parkinson gehen Nervenzellen zugrunde. Bei einer Multiplen Sklerose ist die Weiterleitung der elektrischen unter den Nervenzellen beeinträchtigt.
Demenzerkrankungen sind derzeit noch nicht heilbar. Mit den richtigen Medikamenten kann man aber die die Abnahme der Leistungsfähigkeit des Gehirns zumindest für eine gewisse Zeit verlangsamen. Problematisch ist die häufig späte Diagnose. Zeigen sich bereits ausgeprägte Symptome, dann sind viele Nervenzellen bereits irreversibel geschädigt.

5. Versorge dein Gehirn mit den richtigen Nährstoffen

Unser Gehirn ist in ganz besonderer Weise auf Wasser und Nährstoffe angewiesen. Hier steht zweifelsfrei ausreichend viel Trinken an erster Stelle (ca. 1,5 – 2 Liter pro Tag). Weiter wichtig der Verzehr gesunder Fette mit viel Omega-3 Fettsäuren (z.B. in Fischsorten wie Lachs und Makrele), ausreichend Eiweiß (Fisch, Fleisch, Nüsse, Milchprodukte und Hülsenfrüchte) und komplexe Kohlenhydrate (Vollkornbrot, Kartoffeln, Obst und Gemüse).
Welche Mikronährstoffe für die Leistungsfähigkeit deines Gehirns unverzichtbar sind, und welche Mechanismen diese Mikronährstoffe positiv beeinflussen zeigen wir dir jetzt:

Mikronährstoffe - „Gesunde Mischkost“ gegen Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche

Die wichtigsten Mikronährstoffe für Gedächtnis, Konzentration und schnelle Informationsverarbeitung:

1. Pantothensäure (Vitamin B5) für eine bessere Informationsverarbeitung

Pantothensäure (Vitamin B5) unterstützt die geistige/mentale Leistungsfähigkeit sowie den Stoffwechsel wichtiger Neurotransmitter. Neurotransmitter bestimmen maßgeblich die Kommunikation der grauen Zellen untereinander. Informationsverarbeitung im Gehirn hängt davon ab, dass Netzwerke von Nervenzellen miteinander im Austausch stehen. Neurotransmitter sind biochemische Botenstoffe, welche Informationen von einer Nervenzelle zu einer anderen Nervenzelle oder anderen Zellen weitergeben.
Wie bereits oben beschrieben ist die entscheidende Ursache für Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche nicht das Altern der Zellen, sondern die verlangsamte Übertragung von Zelle zu Zelle. Bei dieser Übertragungsgeschwindigkeit spielt Vitamin B5 (Pantothensäure) eine ganz entscheidende Rolle. So kann man seine geistige Leistungsfähigkeit und natürlich auch das Gedächtnis wieder verbessern.
Dein Körper kann Vitamin B5 aber nicht über einen längeren Zeitraum speichern. Pantothensäure wird täglich verbraucht und muss daher auch täglich neu aufgenommen werden.

2. Omega-3-Fettsäure DHA für Gedächtnis und Konzentration

Omega-3-Fettsäuren sind eigentlich eher bekannt auf Grund ihrer positiven Wirkungen auf Herz, Gefäße und Kreislauf, oder auch als Entzündungshemmer. Ihre positive Wirkung auf kognitive Gehirnleistungen wie Gedächtnis, Konzentration und Informationsverarbeitung bislang aber weniger verbreitet. Hier ist es speziell die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure, kurz DHA, die hier in hohem Maße mitverantwortlich ist. Kein anderes Organ hat einen höheren Bedarf an DHA. Rund ein Drittel des Gehirnfetts ist DHA.

3. Eisen für die Sauerstoffversorgung

Eisen hat einen entscheidenden Einfluss auf das menschliche Denken, die Wahrnehmung und die Konzentration – und nicht zu vergessen den lebensnotwendigen Sauerstofftransport. Das menschliche Gehirn beansprucht bereits in Ruhe ein Fünftel des gesamten Sauerstoffbedarfs des Körpers. Der über die Lungen aufgenommene Sauerstoff wird mit Hilfe des Eisens in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) an den Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden und gelangt so in das Gehirn und kann so in den einzelnen Zellen zur Energiegewinnung genutzt werden.
Darüber hinaus wird Eisen auch für die Blutbildung direkt benötigt.

4. Vitamin B1, B2, B3, B6, B12 und Eisen für mehr Energie

Vitamin B1, B2, B3, B6, B12 und Eisen für den Energiestoffwechsel. Das Gehirn ist rund um die Uhr aktiv und hat daher einen hohen Energieverbrauch. Obwohl das Gehirn lediglich ca. 2% vom Körpergewicht ausmacht, verbraucht es ca. 20% der zugeführten Gesamtenergie.

5. Vitamin B2, B3, B5, B6, B12 und Eisen gegen Müdigkeit und Erschöpfung

Vitamin B2, B3, B5, B6, B12 und Eisen gegen Müdigkeit und Erschöpfung. Diese Erscheinungen sind häufig verbunden mit einer nachlassenden mentalen Leistungsfähigkeit.

6. Ginkgo-biloba – neue Verbindungen für die Gedächtniszellen

In der traditionellen chinesischen Medizin wird Ginkgo-biloba schon seit Jahrtausenden angewendet. Heute weiß man, dass Ginkgo biloba die Gedächtniszellen anregt wieder neue Verbindungen aufzubauen und die Sauerstoffverwertung im Gehirn steigern kann. Zudem werden die Fließeigenschaften des Blutes verbessert, was zu einer besseren Mikrozirkulation (Durchblutung) führt. So werden die Gehirnzellen besser mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt.

„Gesunde Mischkost“ für das Gehirn – in 5 kurzen Sätzen
1. Eine gesunde Ernährung besteht immer aus einem Komplex an Mikronährstoffen.
2. Das ist bei der „Ernährung“ des Gehirns nicht anders.
3. Auch unsere grauen Zellen benötigen für ihre reibungslose Funktion nicht nur einzelne Nährstoff-Komponenten (z.B. nur Ginkgo), sondern immer einen Komplex an Mikronährstoffen.
4. Dieser Mikronährstoff-Komplex sollte so sein, wie ihn auch ein gesunder Körper in jungen Jahren zur Verfügung stellt.
5. Die isolierte Zufuhr einzelner Nährstoffe entspricht nicht den physiologischen Notwendigkeiten.

IV. Ab wann ist Vergesslichkeit bedenklich?

Machen sich Vergesslichkeit und Konzentrationsschwächen allerdings regelmäßig und dauerhaft bemerkbar, könnten das erste Anzeichen für ein Nachlassen der Gehirnleistung sein. Häufig passieren solche Prozesse schleichend und bleiben so zunächst weitgehend unbemerkt.

Erste weitere Anzeichen:
Normal Bedenklich
Schwierigkeiten bei alltäglichen Verrichtungen Jeder vergisst mal etwas und erinnert sich dann wieder. Wenn sich solche kleinen Fehler im Alltag allerdings häufen, die früher nicht passiert sind:
- Du vergisst das Essen zu würzen.
- Das Ausfüllen von Formularen fällt dir schwer.
- Beim Lesen der Tageszeitung kannst du dich nicht mehr richtig konzentrieren.
- Du kannst nicht mehr mit Geld umgehen.
- Du hast vergessen, was wenige Minuten zuvor geschah.
- Du merkst, dass es dir nicht mehr gelingt neue Informationen längerfristig zu behalten.
- Du stellst immer wieder die gleichen Fragen und kannst dir die Antworten einfach nicht mehr merken.
Verlieren oder häufiges Verlegen von Sachen Verlegt jemand einen Gegenstand, wie z.B. seine Brille, ist das gesunde Gehirn in der Lage sie zu finden, indem es Schritt für Schritt zurückdenkt. - Du suchst ständig deine Brille.
- Du weißt nicht mehr, wo du sie hingelegt hast.
- Du gehst in die Küche und dort angekommen hast du vergessen, was du dort wolltest.
- Du deponierst Dinge an völlig ungeeigneten Plätzen und bezeichnest das als "aufräumen", z.B. einen Hausschlüssel in den Kühlschrank oder Eier in den Kleiderschrank.
Wiederholungen Du erzählst deinen Freunden die gleiche Geschichte immer wieder mal. Du erzählst die gleiche Geschichte mehrmals innerhalb kürzester Zeit den selben Personen.
Formulierungsschwierigkeiten beim Sprechen Jeder hat mal Formulierungsschwierigkeiten beim Bilden komplexer Sätze und verhaspelt sich. Dir fallen laufend bestimmte Wörter oder Namen nicht mehr ein. Bei längeren Sätzen verhaspelst du dich fast regelmäßig.
Orientierungsprobleme In fremder Umgebung musst du nach Anhaltspunkten suchen, um dich zu orientieren. - In ungewohnter Umgebung findest du dich schlechter zurecht als früher. Hinweise helfen dir nicht weiter, z.B. beim Besuch einer Behörde oder auf dem Rückweg von einem Besuch.
- Selbst in eigentlich bekannter Umgebung hast du Probleme dich zurechtzufinden, z.B. im Supermarkt oder beim Spaziergang im Wald.
- Auch die zeitliche Orientierung geht zunehmend verloren.
Stimmungsschwankungen Stimmungsschwankungen hat jeder Mensch. Man ist mal niedergeschlagen und traurig, mal glücklich und zufrieden. Kritisch wird es dann, wenn Stimmungen sich plötzlich und unvorhersehbar im Tagesablauf häufig ändern. Du agierst mal aggressiv, mal ängstlich.
Lustlosigkeit Nicht immer steckt man voller Tatendrang. Einfach mal abhängen und nichts tun kann absolut entspannend sein. Es fehlt dir an Energie. Du wirst inaktiv und nimmst nur widerwillig am gesellschaftlichen Leben teil. Du hast Tage, an denen dir überhaupt nichts mehr Spaß macht - du hängst einfach nur ab, z.B. stundenlang teilnahmslos vor dem Fernseher.

V. Was macht der Arzt?

Grundsätzlich kann man sagen: Wenn Vergesslichkeit und andere Veränderungen der Gehirnleistung über Monate ständig schlechter werden, sollte sich beim Arzt untersuchen lassen. Die Ursache könnte eine Krankheit sein, die behandelt werden muss. Meist führt der erste Weg in die Hausarztpraxis.
Damit Ärzte die richtige Therapie empfehlen können, ist eine exakte Diagnose wichtig. Mit Hilfe geeigneter Tests wird eine solche Diagnose erstellt und ggf. entweder geeignete Medikamente verschrieben oder eine Überweisung zum Facharzt zur weiteren Diagnostik ausgestellt, um einen Verdacht auf Demenz zu bestätigen oder auszuräumen. Dies geschieht dann in der Regel in einer neurologischen Praxis oder einer Gedächtnisambulanz.

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