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Studien - doppelblind, placebokontrolliert

Studien - doppelblind, placebokontrolliert

19. Mai 2016 | Allgemein

Auch um den Wirkungsnachweis von Vitaminen und weiteren Mikronährstoffen sicherzustellen, bedarf es qualitativ hochwertiger Studien. Denn nur solche Studien bieten eine solide wissenschaftliche Grundlage. In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder Begriffe auf, wie doppelblind, placebokontrolliert oder randomisiert. Was bedeutet dies genau?

Placebokontrolliert: Eine placebokontrollierte Studie ist eine Untersuchung, bei der der eine Teil der Patienten ein Scheinmedikament (Placebo) erhält, die andere Patientengruppe die zu prüfende Substanz (Verum).

Randomisiert: Randomisiert bedeutet, dass beide Gruppen möglichst gleich zusammengestellt sind. Die Gruppen sollten also hinsichtlich z.B. Krankheitsbeschwerden, Alter, Geschlecht usw. möglichst vergleichbar / identisch sein.

Doppelblind: Doppelblind bedeutet, dass weder Patient noch Behandler wissen, welcher Patient ein Placebo und welcher Patient die Prüfsubstanz erhält.

Der zusätzliche Aufwand wird betrieben um
  1. bei Patienten den sogenannten „Placebo-Effekt“ auszuschließen.
    • Unter Placebo-Effekt versteht man diejenigen „Wirkungen“ aber auch "Nebenwirkungen" eines Produktes, die alleine durch den mit der Einnahme verbundenen Glauben an eine positive oder auch negative Wirkung (Nebenwirkungen) ausgelöst werden können.
  2. bei Ärzten deren persönlichen Einfluss auf Wirkung und/oder Nebenwirkungen auszuschließen
    • Solche Effekte können beispielsweise allein durch die Zuwendung eines Arztes zum Patienten, das Aufklärungsgespräch oder auch eine mögliche Erwartungshaltung des Arztes gegenüber dem Patienten entstehen.

Doppelblindstudien sind das ideale Studiendesign, um unmittelbare Wirkungen von Arzneimitteln, aber auch anderen Substanzen wie z.B. Vitaminen und anderen Mikronährstoffen festzustellen - z.B. die Effekte bzw. Wirksamkeit einzelner Mikronährstoffe auf bestimmte Körperfunktionen.